15 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Und das hat viele Gründe.

In diesem Artikel findest du 7 gute Gründe für ehrenamtliches Engagement. Und du liest,

  • welcher Spiegel-Bestseller mich schockiert hat
  • warum meine Tochter abends glücklich eingeschlafen ist
  • wie ein schüchterner Junge zum Weltenbummler wurde

Am Ende findest du noch ein paar Links zu wirklich interessanten Webseiten zu diesem Thema.

Lass mich zuerst einmal klären, was ich mit ehrenamtlichem Engagement meine. Wikipedia beschreibt es so:

Im Allgemeinen wird darunter altruistisches Handeln verstanden, bei dem eine Einzelperson oder eine Gruppe freiwillig und unentgeltlich Arbeit leistet. Ehrenamtliches Engagement hilft sowohl den Nutznießern als auch den Helfern. Die Tätigkeit kann regelmäßig oder auch sporadisch sein. 

Ehrenamtlich arbeiten tust  du im Grunde immer dann, wenn du etwas

  • freiwillig
  • unentgeltlich
  • und zum Wohl anderer Menschen tust.

Das kann natürlich in ganz vielen Bereichen sein. In der Kirche, im Non-Profit-Bereich, in der Politik. Sogar die Arbeit im Betriebsrat gilt wohl auch als ehrenamtliches Engagement, obwohl dies innerhalb der bezahlten Arbeitszeit läuft. Wenn ich also hier von Ehrenamt schreibe, dann meine ich in erster Linie helfende Tätigkeiten, für die du nicht bezahlt wirst. Entweder, weil du dies neben deiner Arbeitszeit machst oder aber dass du von Spenden lebst. Also echter Altruismus – wie gerade im Wikipedia gelesen – im Sinne von “selbstlos” oder “uneigennütz”.

Und hier muss ich auf den Tisch hauen und laut “Nicht einverstanden” rufen. Denn ich bin zutiefst davon überzeugt, dass ehrenamtliches Engagement uns sehr wohl nutzt. Es lohnt sich für DICH.

Viele Artikel zeigen dir gute Gründe auf, warum es sich für die Menschen lohnt, denen du hilfst. Absolut – das ist gar keine Frage. Es gibt genügend Not, die gelindert werden will. Menschen, die auf Helfer angewiesen sind. Ja, ich bin davon überzeugt, dass wir als Menschen die Pflicht haben, etwas zurückzugeben und Menschen zu helfen.

Aber darum soll es in diesem Artikel nicht gehen. Hier geht es um DICH und warum sich das ehrenamtliche Engagement für DICH lohnt. Was hast du persönlich davon, dass du einen Beitrag leistest und dich für Menschen einsetzt? 7 Gute Gründe:

1. Ehrenamtliches Engagement steigert dein Glück

Eine Studie 2012 mit Lara Aknin: Kinder erhielten Süßigkeiten. Behielten sie die Süßigkeit, freuten sie sich. Konnten sie jedoch einen Teil ihrer Süßigkeit an einen Stoffaffen verschenken, war ihr beobachtbares Glück deutlich größer. Ähnliche Experimente mit Erwachsenen führen zu ähnlichen Ergebnissen.

Mein bestes Beispiel ist unsere jüngere Tochter (damals 11 Jahre).

Für den Valentinstag kaufte sie sich vom eigenen Taschengeld 20 Rosen. Die Hälfte brachte sie mit in die Schule und verschenkte sie an Klassenkameradinnen und einige Lehrer. Am Nachmittag verschenkte sie weitere an unsere Nachbarn. Mama und Papa bekamen natürlich auch eine. Und abends wollte sie unbedingt, dass ich mit ihr die 50 km zu meinem 60-jährigen Freund fahre, der seit einiger Zeit wegen ALS im Rollstuhl sitzt. Während ich draußen wartete, verbrachte sie über eine halbe Stunde bei den “alten Leuten” und verschenkte ein Stück Glück.

Und meine Tochter?

Sie selbst legte sich später unendlich glücklich ins Bett. Ihr Glückstank war rappelvoll. Sie hatte Menschen beglückt und hatte die Wirkung von Dopamin erlebt. Denn unser Körper schüttet Glückshormone aus, wenn wir andere beschenken.

Seneca sagte: “Am reichsten ist der, der am wenigsten braucht.”
Ich würde sagen: “Am reichsten ist, wer gerne schenkt”.

DAS ist übrigens etwas, das mich an Gott so fasziniert. Er will, dass wir uns gegenseitig helfen. Er spricht von Liebe und davon, dass wir eben nicht nur an uns denken sollten. Will er etwa, dass wir bloß nicht zu glücklich sind? Dass unser Eigennutz nicht durch die Decke geht und dass das Glück schön brav verteilt wird – also von meinem Lächeln weg auf andere?

Das Gegenteil ist der Fall.

Ich glaube Gott möchte, dass wir Menschen helfen und uns für andere einsetzen, WEIL wir dadurch eben auch unser eigenes Glück steigern und wir einen großen Nutzen davontragen.

Ein chinesisches Sprichwort:
Wenn Du für eine Stunde glücklich sein willst, mache ein Nickerchen.
Wenn Du für einen Tag glücklich sein willst, gehe fischen.
Wenn Du für einen Monat glücklich sein willst, heirate.
Wenn Du für ein Jahr glücklich sein willst, erbe ein Vermögen.
Wenn Du ein Leben lang glücklich sein willst, helfe jemand anderem.

ehrenamtliches engagement macht glücklich

2. Durch ehrenamtliches Engagement entwickelst du dich persönlich weiter

Ehrenamtliches Engagement kann ganz unterschiedlich aussehen. Ob im Ortsverein, bei der Hilfe von Flüchtlingen oder in der Kirchengemeinde. Jede Situation ist anders, aber alle haben eines gemeinsam: Ehrenamtliches Engagement fordert uns. Wir stehen vor einer Herausforderung und müssen diese meistern.

Was hat das mit persönlicher Entwicklung zu tun? Nun, wir Menschen entwickeln uns nicht auf der Couch. Oder in unserer Komfortzone, in der wir nicht gefordert werden. Die größten persönlichen Wachstums-Sprünge machen wir, wenn wir uns außerhalb unserer Komfortzone befinden. Wenn wir Neues wagen und Herausforderungen meistern.

Lass mich ein paar Beispiele aus dem eigenem Leben bringen.

Beispiel 1: Mehrere Jahre leiteten meine Frau und ich eine Organisation für Flüchtlinge. Die Beziehung zu so vielen unterschiedlichen Kulturen hat uns geprägt. Wir haben gelernt, uns auf jede Person neu einzustellen. Ich kann es nicht messen, aber sicher haben sich dadurch unsere Soft-Skills und das empathische Verhalten weiterentwickelt. Unser Persönlichkeit hat sich ein starkes Stück durch diese Arbeit verändert. In vielerlei Hinsicht.

Beispiel 2: Seit einigen Jahren bin ich im Vorstand einer gemeinnützigen Organisation. Die Sitzungen und das verantwortliche Denken für mehrere Arbeitszweige fordert mich heraus. Aber dadurch habe ich auch eine Menge gelernt. Über mich. Über Vereinsrecht. Über Organisationsentwicklung. Ich habe mich persönlich weiterentwickelt.

Ehrenamtliches Engagement ist ein wunderbarer Raum, in dem wir uns ausprobieren können.

Und andere profitieren noch davon.

3. Ehrenamtliches Engagement bringt dir Vorteile im Beruf.

Stell dir vor, du spielst Lotto. Aber anstelle von Geld kannst du eine Charaktereigenschaft gewinnen. Welche Eigenschaft wäre für dich ein echter 6er im Lotto?

Diese Frage stellen wir in unseren Vorstellungsgesprächen. Als Personalentwickler lese ich viele Bewerbungen und entscheide mit, welche Personen für uns in Frage kommen. Weißt du, was uns bei der Einstellung immer wichtiger wird?

Charakter und soziale Kompetenzen.

Entwickelt die Person sich weiter?

Ist er sozial engagiert?

Ist sie teamfähig?

Ehrenamtliches Engagement lohnt sich

Ehrenamtliches Engagement muss nicht unbedingt in Bewerbungsunterlagen vorkommen. Aber es kann auch nicht schaden.

Noch wichtiger ist allerdings, was die Bewerber dadurch gelernt haben. Ich selbst bin ein Beispiel dafür. Als Quereinsteiger zum Personalentwickler habe ich weder HR-Management noch Psychologie studiert. Um ehrlich zu sein, habe ich mir viele Kompetenzen, die ich heute nutze, in den verschiedenen Tätigkeiten angeeignet.

Ich muss nicht die Wurzel analysieren um zu prüfen, ob es sich wirklich um einen Apfelbaum handelt, solange leckere Äpfel am Baum hängen. Genauso auch im Beruf.

Wichtig ist nicht (nur) die Wurzel – die Ausbildung oder das Studium – sondern das Ergebnis, die Frucht. Immer mehr Unternehmen suchen nach Mitarbeitern, die in Sachen Charakter und Soft-Skills geschult sind. Ob nun durch ein Studium oder durch ehrenamtliches Engagement. Denk nur mal an die wesentlichen Fähigkeiten, die du entwickeln kannst, wenn du Menschen hilfst:

  • Teamfähigkeit
  • Empathie
  • Konfliktlösung
  • Führen von Teams
  • Selbstorganisation
  • praktische Fähigkeiten
  • und viele mehr

4. Ehrenamtliches Engagement bringt Abwechslung

Ich hasse es.

Immer die gleiche Strecke mit dem Auto zu fahren, finde ich wirklich langweilig. Beim Spazierengehen suche ich mir meistens einen anderen Rückweg. Und immer wieder mache ich gerne mal etwas Neues.

Wegen der Abwechslung.

Abwechslung bringt unserem Leben mehr Leben. Mehr Farbe. Mehr Vielfalt.

Vielleicht kennst du das Gefühl, in einem gewissen Trott gefangen zu sein? Die Arbeit ist immer dieselbe. Die Kollegen kennst du schon. Die nächsten Monate sind vorhersehbar.

Ich kann mich an eine Zeit vor vielen Jahren erinnern, in der mein Alltag tatsächlich sehr eintönig war.

Aber dann traf ich eine Entscheidung. Mit dem Zug fuhr ich in die Schweiz. Dort nahm ich an einer Konferenz teil. Es ging darum, wie junge Menschen sich ehrenamtlich engagieren können. Diese Konferenz veränderte Vieles. In den nächsten Jahren begann ich, sogar vollzeitlich im Ausland zu arbeiten und während dieser Zeit von Spenden zu leben. Ich lernte neue Menschen kennen. Probierte mich in verschiedenen Tätigkeiten aus. Machte neue Erfahrungen.

Die Langeweile war verschwunden. Und sie sollte auch nie wieder zurückkommen.

5. Durch ehrenamtliches Engagement kannst du dich ausprobieren und sehen, was dir möglich ist.

Hallur war total schüchtern.

Zuhause auf einer kleinen Insel sprach kaum jemand mit ihm. Und er nicht mit anderen. Er war bekannt als jemand, der einfach nicht den Mund aufbekam.

Aber dann setzte er sich in ein Flugzeug, um mit einem Team von Menschen einen sinnvollen Beitrag zu leisten.

Dort lernten wir uns kennen und wohnten ein halbes Jahr in derselben WG. Wir nahmen gemeinsam an Einsätzen teil. Halfen Menschen. Organisierten Events. Und Hallur taute immer mehr auf und lernte sich besser kennen. Er sprach fremde Menschen an. Hielt kurze Reden vor ganzen Gruppen. Und ging immer mehr aus seiner Komfortzone heraus.

Heute wohnt Hallur in Japan, ist ein angesehener Lehrer und hält Vorträge vor großen Gruppen. Er hat Abenteuer im Iran erlebt, unterrichtete einige Jahre in Nigeria und ist nun dabei, seine Proffessur zu machen. Und er ist mit einer wunderbaren Japanerin verheiratet.

Alles begann mit seinem ehrenamtlichen Engagement.

Ehrenamtliches Engagement führt in neue Welten

Ich könnte noch viele andere Geschichten erzählen von Menschen, die gerade in solchen ehrenamtlichen Engagements ihre Fähigkeiten kennen lernten. Sie hatten dort die Gelegenheit, sich auszuprobieren und herauszufinden, welche Aufgaben ihnen liegen. Ohne dafür extra ein ganzes Studium abzulegen. Oder eine Ausbildung zu absolvieren.

Frage: Kennst du dich gut? Weißt du genau, was du willst und kannst?

Ehrlich gesagt – ich habe viele Jahre gebraucht, mich kennen zu lernen.

Und viele Aspekte meiner Persönlichkeit und Fähigkeiten habe ich in den verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten kennengelernt. In der Kirchengemeinde. In der Arbeit mit Flüchtlingen. In der Aufklärung gegen Menschenhandel.

Heute nutze ich viele Fähigkeiten eben auch beruflich. Was für ein Segen. Auch dafür hat sich das ehrenamtliche Engagement gelohnt.

Aber es gibt natürlich noch einen viel schwerwiegenden Grund, Menschen zu helfen.

6. Ehrenamtliches Engagement bringt dir Erfüllung und tiefe Befriedigung

Das Buch hat mich schockiert.

Ich wusste: So soll mein Leben nicht enden.  In dem Spiegel-Bestseller “Dieser Mensch war ich” schrieben Menschen ihren eigenen Nachruf. Sie haben nicht mehr lange zu leben und halten einen kurzen Rückblick. Die meisten Geschichten haben mich unendlich deprimiert. Denn die Personen hatten wirklich nicht viel Positives zu erzählen. Ihr Leben war von auffälliger Sinnlosigkeit geprägt. Sie hatten kaum etwas zu erzählen, über das ich freudig rufen würde: “Jawohl, dafür hat sich ihr Leben gelohnt.”

Unendlich traurig.

Die meisten dieser Personen starben an einer Krankheit. Aber im Grunde waren sie schon viele Jahre vorher tot. Innerlich abgestorben. Leben-los.

Andere Menschen sterben übrigens nicht an einer Krankheit, sondern am Rentnertod. Das sind diejenigen, die ihre ganze Lebenserfüllung im Beruf gefunden hatten. Irgendwann war die ersehnte Rente da. Und die Erfüllung weg.

Wie ein Fisch, der an der Luft erstickt, so ersticken viele Menschen an der Sinnlosigkeit. Ihnen fehlt das wichtige Element, in dem sie eigentlich schwimmen sollten: der Lebens-Sinn.

Ich habe viele ältere Menschen kennengelernt, die durch ihr ehrenamtliches Engagement richtig aufgeblüht sind. Sie waren wieder wichtig. Wurden gebraucht. Und hatten eine sinnvolle Aufgabe.

Solche eine Tätigkeit musst du natürlich nicht erst mit der Rente starten. Genauso geht es auch uns jüngeren Menschen. Wenn wir Menschen helfen, dann schmecken wir auch ein Stück Bedeutung. Lebenssinn. Es tut so gut.

7. Durch ehrenamtliches Engagement wächst dein Netzwerk

Wir leben in einer komplexen Welt. Sie verändert sich rasant.

Früher reichte es aus, wenn du eine Ausbildung hattest und dann dein Leben lang dieselbe Arbeit machtest. Heute kannst du dich nicht mehr darauf verlassen, dass du in zehn Jahren noch in demselben Unternehmen bist. Stellen werden abgebaut. Computer übernehmen viele Aufgaben. Die Arbeitswelt wird agiler und vernetzter. Kooperation ist das Codewort.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns stetig weiterentwickeln. Die Fühler ausstrecken. Kontakte knüpfen. Uns vernetzen. Und uns somit immer mehr Möglichkeiten offenhalten, wie wir unsere Zukunft gestalten können.

Erst vor ein paar Tagen erzählte mir ein Mann in den Fünfzigern, dass er nach 27 Jahren im selben Unternehmen plötzlich entlassen wurde. Völlig unerwartet. Das Tragische ist, dass er sich 27 Jahre nicht verändert hatte. Er hatte sich nicht weiterentwickelt, sein Netzwerk nicht ausgebaut, einfach gar nichts unternommen. Weil er immer angenommen hatte, dass alles so schön bleibt, wie es ist.

Die kalte Realität hatte ihn eines Besseren belehrt.

Durch dein ehrenamtliches Engagement kannst du genau diese Tragik verhindern. Du lernst Menschen aus ganz anderen Branchen kennen. Personen mit unterschiedlichen Hintergründen. Du vernetzt dich und hast dadurch ganz viele Türen und Möglichkeiten, die du vielleicht irgendwann einmal anzapfen kannst.

Ist jetzt durch ehrenamtliches Engagement alles gut?

Dieser Artikel hat das Thema natürlich nur angerissen. Ehrenamtliches Engagement hat so viele Facetten. Und nicht jeder dieser guten Gründe trifft auf jede Tätigkeit zu. Das ist mir klar.

Auch bin ich gar nicht auf die vielen Vorteile eingegangen, die es für die Menschen hat, denen du hilfst. Darum ging es in diesem Artikel nicht. Aber es sind natürlich genauso starke Gründe: Die viele Not, die du dadurch linderst. Die Zukunft, die du in junge Menschen legst. Die Hoffnung, den Trost, das Menschliche, das du verbreitest. Ob nun hilfsbedürftige ältere Menschen, Flüchtlinge, lernschwache Kinder oder notleidende Menschen in aller Welt – du machst eine extrem wichtige Arbeit und erleichterst das Leben vieler Menschen. Oder auch nur das Leben eines Einzigen. Aber dieser Person hast du etwas wirklich Wertvolles gegeben.

Ja, ehrenamtliches Engagement lohnt sich, und zwar nicht nur für dich.

Achtung – bei all den guten Gründen gibt es allerdings auch Schattenseiten. Zum Beispiel die Gefahr, dass du dich zu sehr verausgabst und ausbrennst. Denn viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, wollen ja anderen Menschen helfen. Sie möchten einen Beitrag leisten. Sie denken eher an andere als an sich selbst. Genau das zeichnet ja viele Menschenhelfer aus, und das ist wunderbar.

Aber es ist eben riskant.

Vielleicht stehst auch du in der Gefahr, auszubrennen oder zu sehr in Stress zu geraten? Vielleicht schon allein durch meine letzte Argumentation, die dir etwas Angst gemacht hat? Was auch immer dich gerade stresst – deshalb gibt es diese Webseite. In diesem Artikel HIER kannst du z.B. lesen, wie du deinen Stress-Level erkennst und reduzieren kannst.

Ich brenne dafür, dass du dich ehrenamtlich engagierst, OHNE dabei auszubrennen. Ich möchte dich unterstützen, dass du ein entspannter Menschenhelfer bist. Dass du als Burnout-Besieger und Entspannungs-Held gelassen Gas gibst.


Deshalb möchte ich den Artikel mit folgendem Fazit abschließen:
Ehrenamtliches Arbeiten lohnt sich definitiv und wird dir viele Vorteile bringen. Aber eben nur, wenn du dies in einer Art und Einstellung tust, die dich entspannt und stärkt. Ansonsten ist dein Engagement wie das vierte Stück Torte bei Tante Theresa: Es hat dir erst richtig geschmeckt und du warst angenehm satt. Und jetzt kommt es dir hoch und du könntest nur noch…

Dazu soll es nicht kommen.
Deshalb engagiere dich ehrenamtlich.
Aber engagiere dich entspannt und mit einer gewissen Gelassenheit.
Sonst ist keinem wirklich geholfen.


 

Zum Schluss findest du hier noch die versprochenen

Links zum Thema Ehrenamtliches Engagement.

Berichte vom fünften deutschen Freiwilligensurvey.

Die Webseite von Engagiert in NRW.

Das Projekt Ehrensache von der Deutschen Welle.

RESET gibt Tipps, wie und wo du dich engagieren kannst.

Aktion Mensch zeigt dir ebenfalls, was du tun kannst.