Für Zeitsparer das Wichtigste in Kürze:

  • Johannes Schulte, Jahrgang 1972
  • Stolzer Ehemann und Vater von zwei Töchtern
  • Nach 10 Jahren Industrie jetzt wieder in einem gemeinnützigen christlichen Hilfswerk tätig.
  • Begeistert von Jesus Christus
  • Weitergebildet und Erfahrungen als Führungskraft, Coach und Personalentwickler.
  • Das meiste allerdings habe ich durch eigene Fehler gelernt. 🙂

Und falls du mich nur mit neuer Frisur kennst – nach fast 30 Jahren Kurzschnitt erfreue ich mich heute einer volleren Haarpracht, die aber bildlich noch nicht festgehalten wurde. :)) 

 

 

Hallo, ich bin Johannes Schulte und Dein Interesse ehrt mich.

Falls du lieber etwas hören möchtest, dann findest du hier auch ein Interview beim ERF.

In einem 2-stündigen Gespräch bei der Radio-Sendung Calando vom ERF erzähle ich ausführlicher von meinem Burnout und was ich daraus gelernt habe. Ich wünsche dir viel Segen beim Anhören der Sendung. Und wenn du weitere ERF Calando-Sendungen hören möchtest, findest du diese HIER.

Lass mich ein Stück aus meiner Geschichte erzählen. Damit du weißt, wer hinter diesem Blog steckt.

Starten will ich die Geschichte mit dem Jahr 2000, als ich einige Zeit in London lebte. Dort lernte ich meine Frau aus Singapur kennen. Zwei Jahre später waren wir verheiratet und zogen nach Deutschland. Mittlerweile haben wir zwei wunderbare Töchter im Alter von 14 und 16 Jahren. 

Zu dem Abenteuer der multikulturellen Familie kam meine Liebe zum Helfen hinzu. Mir ist es gerade auch als Christ sehr wichtig, einen Beitrag zu leisten, Menschen zu unterstützen und etwas Gutes in dieser Welt zu tun.

Meine Frau und ich starteten deshalb 2002 eine kleine christliche Non-Profit-Organisation. Schon bald hatten wir 45 ehrenamtliche Helfer. Sie investierten enorm viel Kraft und Zeit, um Flüchtlingen zu helfen. Oh, was brannten wir für eine gute Sache.

Das Problem: Ich neige dazu, meine eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen. Das kann gefährlich sein. Besonders eben, wenn mehrere Aspekte sich gegenseitig negativ bestärken und daraus ein ungesundes Gemisch wird. Hinzu kommt: Ich könnte stundenlang über Visionen nachdenken, Ziele neu abstecken und die Zukunft planen. Ja, das macht mir Spaß.

Das ist ja auch erst mal gar nicht so schlecht. Aber es kommt eben auf die Dosis an. Und es hängt davon ab, ob wir diese Pläne FÜR Gott machen oder MIT ihm. Für Gott zu planen und zu arbeiten, hört sich erst mal ganz fromm und toll an. Aber hallo – wer ist denn Gott, dass er unsere Pläne braucht. Er will nicht, dass wir FÜR ihn arbeiten und planen, sondern dass wir dies MIT ihm tun und zwar mit IHM als denjenigen, der in SEINER Geschwindigkeit nach vorne geht. Tja, und so kam es also 2006 zu einem Nervenzusammenbruch und Burnout. Sechs Monate war ich krankgeschrieben. Es war eine harte und demütigende Zeit.

Um erst einmal Ruhe ins Leben zu bekommen, fing ich 2009 bei einem guten Freund in seinem mittelständischen Unternehmen an. Einige Jahre im Marketingbeauftragter, dann als Personalentwickler. Diese letzten 10 Jahre haben uns als Familie sehr gut getan. Auch habe ich seitdem viel dazu gelernt.  Über mich. Über meine Grenzen. Über falsche Glaubenssätze. Auch eine Ausbildung zum Personal Coach und eine Weiterbildung zum Stress und Burnout Coach haben mir geholfen.

Bin ich seitdem IMMER stressfrei und voller Energie? Nein! Immer wieder hatte ich in den letzten Jahren mit gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen. Ob Stimmbandlähmung, Immundefekte oder eine berufliche Schwierigkeit, die mich innerlich sehr zerrissen und krank gemacht hat.

Aber gerade das hat mir geholfen, besonders auf mich zu achten. Auf meine Grenzen. Auf meine Gesundheit. Auf genügend Auszeiten. Und darauf, mit mehr Gelassenheit durch das Leben zu gehen. An vielen Stellen ist mir dies bereits gelungen.

Während meiner Arbeit im Unternehmen wuchs immer stärker das Verlangen, wieder zurück in das Ehrenamt zu gehen. Denn in dieser ganzen Zeit ließ mich eines nicht locker: Ich wollte gerne irgendwann zurück zu meiner ursprünglichen Berufung. In einem Hilfswerk ein Segen für andere Menschen sein. Und so arbeite ich seit Ende 2019 wieder in einer christlichen Hilfsorganisation.

Vom Homeoffice betreue ich mit meiner Frau verschiedene Projekte im Ausland. Flüchtlingshilfe für syrische Flüchtlinge im Libanon. Ein Krankenhaus im Tschad. Hilfe zur Selbsthilfe auf Pemba. Viele gute Hilfsprojekte, bei denen es aber auch um viel Leid und Not geht.

Und somit komme ich zurück zum Thema dieser Webseite.

  • Wie können wir Menschen helfen ohne selbst irgendwann hilflos am Ende zu sein?
  • Wie können wir einen Beitrag leisten und uns gleichzeitig nicht von der Not auffressen lassen?
  • Wie können wir NEIN sagen, wo doch so viel zu tun ist? Wie können wir als aktive Menschenhelfer brennen statt auszubrennen?

Darum geht es auf dieser Webseite und in meinem Podcast. Ich brenne dafür, Menschen darin zu unterstützen, ihre emotionale Vitalität und die Gelassenheit zu erhalten. Um Energie für das zu haben, was wirklich wichtig ist. Hier findest du Impulse, die ich selbst in den letzten Jahren zu diesem Thema gelernt und umgesetzt habe. Bei alldem geht es immer wieder um den Kern des Ganzen: die Begeisterung über Jesus Christus, die eine feurige Brennspiration in uns auslösen kann.

 

 

Und somit komme ich zum Wichtigsten überhaupt: Jesus Christus. Ich bin begeisterter Bibelleser und finde meine Ruhe und meine Brennspiration auf meiner gemeinsamen Reise mit Jesus Christus.

Ich bin davon überzeugt, dass Gott uns zu einem hauptsächlichen Zweck geschaffen hat: dass wir fasziniert von IHM sind und unsere tiefsten Sehnsüchte von ihm stillen lassen. Dass wir sozusagen unter seiner Gunst-Glocke durch das Leben gehen. Eine Glocke, die uns nicht einengt, sondern frei setzt, Schutz bietet, gelassen macht. Eine Gunst, dessen Wort zwar veraltet aber dessen Bedeutung umso reicher und lebens-sprudelnder ist. In dieser Gunst können und brauchen wir erst einmal nur sein. Nicht anstrengen, nichts verdienen, keinen Stress haben. Sondern einfach nur sein.

Denn für Gott ist der Arbeiter wesentlich wichtiger als die Arbeit. Die Person hat höhere Priorität als die Produktivität. Und Gott weiß, wovon er spricht – er ist der Erfinder des Ganzen. Er hat diesen tiefen Wunsch nach innerer Ruhe und Frieden in uns gelegt. ER weiß, wie wir ein aktives Leben führen können. ER kennt sich aus mit Gelassenheit, Entspannung, Ruhe und echtem Erfolg. Und er weiß, dass in dies alles nur dann gelingen kann, wenn Jesus Christus eine wichtige Rolle spielt.

Hast du Lust auf mehr Leidenschaft? Sehnst du dich nach mehr Gelassenheit? Wünscht du dir mehr Brennspiration? Dann abonniere am besten gleich meinen kostenlosen Newsletter und die kostenlose Video-Serie. 

Liebe Grüße,
Johannes

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In der TV Sendung “Gott sei Dank” beim ERF (ausgestrahlt über Bibel TV) erzähle ich kurz von meinem Burnout und wie ich diese Zeit erlebt habe. Weitere Sendungen von Gott sei Dank findest du HIER: Gott sei Dank.

Das sagen andere Leser:

“Ich freue mich nach wie vor auf deine E-Mails, sie sind immer sehr wertvoll. Danke!”

“Ich schätze die verschiedenen Inspirationen sehr!”

“Deine Emails und Impulse helfen schon sehr.”

“Ich lese die Emails immer gerne und nehme tatsächlich jedes Mal auch etwas daraus mit!”

“Ich freue mich immer über deine Mails, da ich mich z.T. selbst darin erkenne und mir immer etwas Positives herausziehen kann. Danke dafür.”

“Vielen Dank für die regelmäßigen Emails von dir. Sie sind immer sehr lesenswert.”